… geht die geflügelte Weisheit von Paul Watzlawick, um die mächtige Allgegenwart der Kommunikation zu beschreiben. Nokia , die von Berufswegen recht intensiv in dem Thema herumrühren, haben ein paar Forschungsergebnisse ihres firmeninternen Anthroplogen veröffentlicht. Das schreibt der „The Economist“ in seinem jüngsten „Technology Quarterly". Die Highlights in Auszügen.
Auch die Swisscom hat für den Artikel in seinem „User Adoption Lab“ die Tür einen kleinen Spalt weit geöffnet. Erstaunlich: Trotz perfektem Telefonnummerverzeichnis im Handy verbringen die Nutzer 80 % ihrer Zeit am am mobilen Rohr damit, sich nur mit den vier engsten Menschen in ihrem Bekanntenkreis zu unterhalten. Ansonsten hat das schweizer Telco-Unternehmen diverse Kommunikationskanäle unter die Lupe genommen und festgestellt, dass sich dabei sehr unterschiedliche Nutzungsprofile ergeben.
Eine der größten Überraschungen: Obwohl das Telefonieren immer billiger wird, bei Skype und Konsorten sogar ganz unsonst ist, verzeichnet man quasi keine Zuwäche im Gesprächsvolumen. Stattdessen ist das Schreiben enorm auf dem Vormarsch, weil offensichtlich die asynchrone bzw. semi-synchrone Form des Austausches gegenüber der rein synchnronen Kommunikation als weniger penetrant und mehr effizient angesehen wird.
Auch wenn einige der Erkenntnisse aufgrund gewisser technologischer Eigenheiten oder der daraus resultierenden Wirtschaftlichkeit unausgesprochenen Vemutungen entsprechen, so gehen einem bei anderen durchaus mit Erhellung die Augen auf. Vor allem aber können einem die geschilderten Muster helfen, die geistige Vefasstheit seiner Zielgruppe besser zu begreifen, wenn man entsprechende Dienste für sie entwickelt.
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