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Monatsarchiv für February 2008

Die Suche nach 'Monatsarchiv für February 2008' ergab 7 Treffer:


28. February 2008 | René Seifert

eLAB feiert den Zweiten mit seinen Freunden

Für den zweiten Geburtstag von eLAB haben wir uns gestern Abend eine kleine Feier in der Nachbarschaft des Münchner Hotel Anna gegönnt, und die Fest hat ziemlich genau das vermittelt, was die eLAB-Unternehmenskultur ausmacht: Authentizität, Bodenständigkeit und auf Englisch würde man wohl von "Inclusiveness" sprechen, weil man die Freude über die geleistete Arbeit am liebsten mit denjenigen teilt, die maßgeblich daran mitgewirkt haben. Dem "Netzwerk" und den Partnern, von denen viele inzwischen zu Freunden geworden sind.

Ah, das wichtigste: DIE BILDER VOM FEST GIBT’S HIER!

eLAB_2.Geburtstag_048

Stephan Roppel zog in seiner Begrüßung einen launigen Vergleich zwischen eLAB und der Entwicklungsstufe eines Zweijährigen ("kann schon laufen", "noch keine Pubertätspickel", "kommt gut mit seinen Geschwistern aus, auch wenn die gesunde Rivaliät nicht ausbleibt :-)"

eLAB_2.Geburtstag_026

Man muss es einem 2-Jährigen nachsehen: In diesem Alter finden Jungs die Mädchen üblicherweise doof und umgekehrt, so dass die Mädels strikt unter sich blieben, …

eLAB_2.Geburtstag_042

… während man im "Buaberlverein" eine kumpelhaften Umgang miteinander pflegte.

eLAB_2.Geburtstag_109

So werden frühzeitig Geschlechterrollen geformt und dadurch der gesellschaftliche Status Quo zementiert ;-) Alles in allem haben wir uns für unseren Geburtstag im Feier-Sandkasten prächtig amüsiert, gemeinsam die beiden Kerzen auf der Torte ausgeblasen und uns so lange gut unterhalten, bis die Eltern uns zu später Stunde ins Bettchen brachten. Heute ist auch wieder ein Tag und ein Zweijähriger hat noch eine Menge vor sich …

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25. February 2008 | René Seifert

Das Kreuz mit Default Einstellungen

Gleich vorweg: Keine Absicht und keine Kommentar-Zensur auf diesem Blog. Die letzten paar Posts liefen unter "Kommentarfunktion deaktiviert". Seit es diesen Blog gibt, war das Feld "Allow Comments" in unserem Wordpress-Backend stets eingehakt. Und nach 1,5 Jahren schaut man dann nicht mehr hin, ob dieser Default-Wert immer noch steht., man verlässt sich einfach drauf. Aus unerfindlichen Gründen hat sich diese Einstellung plötzlich verabschiedet, so dass man im Frontend diesen blöden Hinweis bekam, dass man keine Kommentare schreiben darf.

Ich hab’s grad bei allen betroffenen Artikeln begradigt. Kommentare gehen wieder, freue mich über eben diese in zahlreicher Form :-)

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24. February 2008 | Sascha Schmidt

Erfahrungsbericht: Die Angst der Redaktion vor Innovation

Erfahrungsbericht: Die Angst der Redaktion vor Innovation

Vor Kurzem gab ich ein Workshop mit dem Thema „Web 2.0 und Redaktionen“ im Rahmen eines journalistischen Fortbildungsangebotes. Ein Volontär einer regionalen bayerischen Tageszeitung erzählte folgende Geschichte.

In Bayern finden am 2. März Kommunalwahlen statt. Aus diesem Grunde gab es in einer Kleinstadt eine große Podiumsdiskussion zwischen den Bewerbern um das Bürgermeisteramt. Seit 12 Jahren in SPD-Hand (soll es auch in Bayern geben) hat nun ein junger und dynamischer CSU-Kandidat (soll es auch in Bayern geben) die Chance, zu gewinnen. Das Interesse der Bürger ist groß und der Saal zum Bersten voll.

In der Redaktionskonferenz vor dem regionalen Großereignis hatte der Volontär die Idee, doch live von der Veranstaltung zu berichten, so dass alle die, die nicht da sind, die Debatte verfolgen können. Die jeweiligen Standpunkte der Kandidaten zu Sachthemen ließen sich online zusammenfassen und eventuell die Höhepunkte per Video veröffentlichen. Die Idee wurde abgewiesen mit der Argumentation: Dann liest keiner mehr unsere Zeitungsausgabe am nächsten Tag … AUA! In unserem Workshop haben wir den Faden weitergesponnen – unser Mix war:

1)      Online live Zusammenfassung der Veranstaltung und Kommentar-Möglichkeit der Bürger

2)      Print Zusammenfassung und Hintergründe zu den diskutierten Sachthemen mit Verweis auf Online-Debatte

3)      Online Verweis auf Hintergünde in Print (eventuell Serien)

4)      Einladung der Kandidaten zu einem Online-Chat

5)      Etc.

Innerhalb von 15 Minuten hatten wir ein Feuerwerk an Ideen. Und was mir ganz wichtig erscheint: Die Volontäre waren nicht gegen Print, sondern suchten die Symbiose der Medien … Sie schätzen beides in ihren jeweiligen Stärken! Es macht Mut zu wissen, das eine neue Riege an Journalisten kommt, jenseits der Bedenkenträger (aus welcher Motivation heraus auch immer).

Zu guter letzt: Wie schlecht ist eigentlich ein Print-Produkt, das Angst vor online hat?

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19. February 2008 | René Seifert

Seltsames Rechtsverständnis von abmahnenden Anwälten

Zunächst die wichtigste Botschaft vorneweg: Business muss man sportlich sehen und ohne FairPlay schießt man sich schon mittelfristig selbst ins Knie. In diesem Zusammenhang muss man auch eine Abmahnung ertragen können, die einem mal ins Haus flattert, wie neulich bei einem eLAB-Venture geschehen. Vor allem wenn sie in der Sache nicht total daneben liegt, auch wenn es sich dabei um einen Asbach-Forumseintrag aus dem Jahr 2002 gehandelt hat und der Kläger in der Branche allgemein nicht gerade den besten Leumund besitzt. Aber gut, wo gehobelt wird, fallen Späne: Man unterschreibt, faxt das Teil zurück an den Anwalt und der Fall ist erledigt. Was den Ablauf angeht, so war es hier auch nicht viel anders.

Was mir aber in diesem Schreiben übel aufstieß, war ein dicker Absatz gleich auf Seite 1 der achtseitigen Abmahnung, wonach dieses vorliegende Schreiben urheberrechtlich geschützt sei, es nicht ohne Zustimmung kopiert und verbreitet werden dürfe. Vor allem wohl verbreitet, weil auch noch explizite untersagt wurde, in irgend einem Zusammenhang die Anwaltskanzlei zu nennen. Ah, Nachtigall ick hör Dir trapsen: Kann es womöglich sein, dass dieser vornehmen Kanzlei der Arsch auf Grund geht, weil sie befürchtet dass ihr Vorgehen in einer schwer zügelbaren Institution namens Blogosphäre - sagen wir - "diskutiert" wird? Das soll ja schon öfter vorgekommen sein und der Grundtenor war nicht immer Anwalts Liebling.

Aber denken wir doch mal den Fall mal von einer anderen Seite gemäß "fiat iustitia et pereat mundus" zu Ende: Nehmen wir an, man unterschreibt die Abmahnung nicht, dann wird die Kanzlei wohl das tun was sie in dem Schreiben androht: Ein Gericht damit bemühen und der Fall geht in die Hauptverhandlung. Dann hätten wir eine ordentliche Gerichtsverhandlung und die ist in Deutschland immer noch öffentlich. Und was kann einen freien Menschen in einem einigermaßen freien Land davon abhalten, als Gerichtsreporter von dem Verfahren zu berichten, in einer Zeitung, im Radio oder auch auf einem Blog, und dabei freilich Ross und Reiter zu nennen. Kläger, Beklagte und die vertretenden Anwälte sowie ihre Kanzleien. Und dann wär’s raus. Wie das Urteil inhaltlich ausgeht, weiß ich jetzt schon, aber dann verdiente es wenigstens wahrlich das Prädikat "Im Namen des Volkes".

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11. February 2008 | René Seifert

“Global Process Engine” von Infosys

Letzten Freitag hatte ich das Vergnügen, im Rahmen einer "University" der Entrepreneurs’ Organization in Delhi den Ausführungen von Nandan Nilekani zu lauschen, einem der Mitgründer, CEO (zwischen 2002 und 2007) und jetzigen Co-Chairman des Software-Riesen Infosys. Das Image von Indien beginnt sich auch hierzulande zu wandeln, auch wenn ein Bild wie dieses nicht nur in unseren Köpfen, sondern vor allem auch im indischen Alltag immer noch gang und gäbe ist.

EO University Delhi_178

Aber nichts ist wahrer als der geflügelte Satz auf dem Subkontinent: "Whatever you say about India, also the exact opposite is true." Ein Paradebeispiel für das andere Ende der Skala ist eben diese Firma Infosys, die im demnächst endenden Geschäftjahr 2007/2008 mehr als US-$ 4 Milliarden Dollar Umsatz machen wird, bei einer Nettorendite von 25 % und einer Marktkapitalisierung von US-$ 20 Milliarden. Eine der Lieblingszahlen, die Infosys beschreiben, sind die Neueinstellungen, nämlich 2.000 - pro Monat. Infosys macht im wesentlichen folgendes:

Infosys’ service offerings span business and technology consulting, application services, systems integration, product engineering, custom software development, maintenance, re-engineering, independent testing and validation services, IT infrastructure services and business process outsourcing.

Aus meiner eigenen Anschauung nach 4 Jahren in Indien wird Infosys wie keine andere Firma bewundert, geachtet und respektiert. Zum einen über wegen ihrer bescheidenen Anfänge:  Infosys hat ganz klein begonnen. Im Jahr 1981 mit sieben Gründern und einem Startkapital von US-$ 250 (i.W. zweihundertfünfzig; und es fehlen keine "Tausend" oder so …) Zum anderen vor allem aber auch wegen seiner "Werte-DNA"; die die Gründer von Anfang an in die Philosophie des Unternehmens injiziert haben: Keine Vetternwirtschaft, keine Korruption, stattdessen Leistungsprinzip und Fairniß - allesamt Eigenschaften, die selbst in 2008 in indischen Unternehmen noch keine Selbstverständlichkeit darstellen.

Der Weg zu dieser Größe war ein Langer. Infosys brauchte 10 Jahre bis 1991 um US-$ 5 Millionen Umsatz zu erzielen, weitere 10 Jahre später in 2001 waren es 100 Millionen, und 7 Jahre später nun der Quantensprung auf 4 Millarden Dollar. Vor welchen Herausforderungen und Entscheidungen stand das Management, um dieses raketenartige Wachstum zu stemmen? Nandan Nilekani, vom Time Magazine in 2006 als einer der 100 einflussreichsten Menschen auf dem Planeten gekürt, nennt folgende:

Nandan Nilekani at EO University in Delhi
  • Jede dieser Phasen erfordert eine andere Rolle als Führungskraft, in der immer wieder anders delegiert werden muss.
  • Der Fehler, weswegen viele Unternehmen nicht aus dem Quark kommen, liegt in der mangelnden Fähigkeit sich immer wieder aufs Neue zu erfinden. Infosys ist immer wieder aufs Reißbrett zurück gegangen und hat sich grundsätzliche Gedanken über seine Relevanz, Fähigkeiten, System und Ressourcen gemacht.
  • Große Probleme erfordern fundamentale Lösungen: Als sich nachfrageseitig ein phänomenaler Boom abzeichnete, musste man festellen, dass die indischen Bildungseinrichtungen nicht annährend die Zahl und Qualität an beschäftigungsfähigem Humankapital liefern konnten. So entschloss sich das Unternehmen US-$ 400 in einen eigenen Campus in Mysore zu investieren, den die Infosys-Frischlinge vier Monate lang für eine "Human Capital Success Chain" durchlaufen. Der Campus beinhalten auch 13.500 Unterkünfte, womit Infosys versehenlich auch als größte Hotelier des Landes operiert.
  • Die Erkenntnis, dass Branding auch für eine zunächst wenig spektakulär anmutendes Software-Unternehmen im B2B-Bereich einen wesentlichen Unterschied machen kann. Vor allem bei einem maßvollen Einsatz von vorhandenen Mitteln setzt man viel auf Glaubwürdigkeit und Mundpropaganda.
  • Offenes und ehrliches, an der Sache orientieres Feedback war von Anfang an ein zentrales Instrument, welches die Unternehmenskultur von Infosys geprägt hat und sechs der sieben Gründer bis heute zusammenschweißt.
  • Seine eigene Zeit verbringt Nilekani heute damit, diese Unternehmenskultur auf Volldampf zu halten, sich nicht auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen, sondern sich ständig über die Notwendigkeit des eigenen Wandeln bewusst zu sein. In der Umsetzung verbringt er nach wie vor viel Zeit mit Kunden nach außen und in der Motivation von Mitarbeitern im Großen durch Telekonferenzen und im Kleinen durch Mentoring nach innen. Ein Gutteil seiner Zeit fließt in Strategie-Meetings ein.
  • Was Infosys als globales Service-Unternehmen jedoch im Kern so skalierbar gemacht hat, ist seine "global process engine". Diese Woche eröffnet in Mexiko eine Infosys-Niederlassung mit 1.000 Mitarbeitern und vom ersten Tag werden die Ingenieure dort auf die gleiche Blaupause an Methoden, Prozessen und Systemen zugreifen wie ihre 100.000 Kollegen in Bangalore, London oder New York.

Was mich jedoch am meisten an diesem Mann beeidruckt hat, ist neben seiner vollkommene Erdung die Fähigkeit komplexe Themen verständlich einzuordnen und trotz seines geschätzen Privatvermögens von US-$ 1,3 Milliarden eine gesunde Besorgnis für die Herausforderungen von morgen an den Tag zu legen. Und dabei macht der 52-Jährige am wenigsten vor sich selber halt: "Was muss ich tun, damit ich Infosys nütze und nicht zu einer Hypothek werde?"

23:32 Comments 1 Kommentar » Trackback

6. February 2008 | Markus Wölflick

kurzefrage.de: Erfahrungen aus dem Community-Management

Eine Kurzgeschichte in bisher fünf Akten von Markus Wölflick, Geschäftsführer der gutefrage.net GmbH

1) kurzefrage.de in den Händen der Gründer

Diese Zeit ist mir aus einigen persönlichen und vor allem oft witzigen Berichten der drei Gründer von www.kurzefrage.de bekannt. Jedenfalls konnten anscheinend alle KF-chen (so nennen sich die Mitglieder von kurzefrage.de selbst) sehr gut mit der umsichtigen und liebevollen Betreuung speziell durch Birgit Gentzsch leben. Auch wenn es zwischendurch immer mal wieder hoch herging. Da Frau Gentzsch die meisten heavy user auch persönlich kannte und in der Community hoch angesehen war, gelang es ihr immer die Wogen zu glätten. Die KF-Welt war in Ordnung….doch dann kamen wir von gutefrage.net ins Spiel.

2) Der Kauf von kurzefrage.de

Ich war erst wenige Wochen im Amt als Geschäftsführer der ersten eLAB Tochter gutefrage.net GmbH, als uns von den drei Gründern von kurzefrage.de die Plattform zum Kauf angeboten wurde. Das Gründungsteam hatte KF über Jahre in der Freizeit erfolgreich aufgebaut und wollte nun wieder mehr Zeit für private Dinge abseits von KF haben. Und gegenüber ein paar Euro Verkaufserlös war man auch nicht abgeneigt.

Zunächst waren wir unschlüssig, da der Aufbau von www.gutefrage.net unser kleines Team zeitlich voll in Anspruch nahm. Die KF-chen wurden uns als eine „selbst regulierende Community“ vorgestellt, die wenig Betreuung benötigt.

Wir wurden uns dann doch über alle Kaufmodalitäten einig. Denn speziell der umfangreiche Bestand an historischen Fragen und Antworten unter www.kurzefrage.de/siteindex/ weckte bei uns SEO-Phantasien.

kurzefrage_1

3) Die sich selbst regulierende Community in Aufruhr

Die Kommunikation des Verkaufs an die Community verlief recht erfolgreich, auch dank der Mithilfe der Gründungsmitglieder, die beschwichtigend aufgetreten waren. Natürlich gab es auch Vorbehalte gegenüber einer großen Mediengruppe wie Holtzbrinck als Käufer, aber wir waren mit Argumenten gut gerüstet. Schließlich wollten alle Seiten, dass kurzefrage.de noch lange stabil und technisch einwandfrei läuft.

Leider blieb uns für die Betreuung und Weiterentwicklung der Plattform noch weniger Zeit als geplant, da uns die Arbeit an gutefrage.net mehr einspannte, als wir uns jemals vorstellen konnten. Von einer sich selbst regulierenden Community konnte man nun leider auch nicht mehr sprechen. Immer wenn unsere Leitung Community Management Corinna Weinspach (auf die Plattform schauen konnte, musste sie unzählige Brandherde löschen, beschwichtigen und leider auch öfter als uns lieb war bei neuen technischen Entwicklungen die KF-Community vertrösten.

4) Der Ruf nach einem eigenen Community Manager  

Als die Erkenntnis gereift war, dass es ohne „Rund um die Uhr Betreuung“ auch bei kurzefrage.de nicht geht und wir selbst die Zeit dafür nicht finden, suchten wir nach einer passenden externen Unterstützung. Zum Glück wurde uns der internetaffine und forenerfahrene "thomas_kf" empfohlen. Thomas selbst beschreibt seine Arbeit auf kurzefrage.de selbst so:

„Die Arbeit als Moderator thomas_kf von KurzeFrage gestaltet sich als eine verantwortungsvolle, ungewöhnliche und kommunikative. Dachte ich anfangs noch, dass auf kurzefrage viele von Fragen geplagte Jugendliche tagein tagaus und unentwegt Fragen und Antworten posten (wie es gerade so aus ihnen herauskommt ;-), so wurde ich Grünling doch schnell eines Besseren belehrt: Mittlerweile weiß ich, dass auf kurzefrage einfach ein wundervoller Haufen von mindestens ungewöhnlichen Querdenkern, Agnostikern, Christen, Andersgläubigen, Müttern, Studenten, Berufstätigen, Reiselustigen, Beziehungsgeschädigten und Beziehunghabenden, Schwulen, Heteros, Wissensdurstigen und Nachdenklichen tagtäglich fragend und antwortend und hilfreich postet.

Das ist einfach sehr schön, schnell und ausgefallen bunt! Im KF-eigenen Jargon bezeichnen sich die User von kurzefrage auch gerne und liebevoll als „KF-chen“. Streng genommen versammelt kurzefrage KF-chen vom Hausaufgabenhilfe suchenden Schüler bis hin zum junggebliebenen, philosophierenden und aktiven Rentner. Ein erfrischend breites Spektrum. Man könnte die neugierigen KF-chen auch vielleicht einfach als „große“ Kinder beschreiben, die wach & neugierig (geblieben) sind für das, was so auf der Welt passiert und mit ihnen selbst.“

kurzefrage_heiligergeist

Wir können Thomas nur für seinen Einsatz und sein Geschick danken und stellen fest, dass die Community seitdem zufriedener und somit friedlicher ist.

5) Unsere Erkenntnisse im Community Management

Wir sind uns inzwischen sicher, dass es so was wie eine „sich selbst regulierende Community“ im Netz nicht gibt. Egal wie lange sich die Nutzer untereinander schon kennen, ohne Moderator führt das Prinzip „User generated Content“ zumindest bei Q&A Plattformen eher ins Chaos als zu konstruktiven Diskussionen bzw. sinnvollen Antworten. Speziell zwei Punkte scheinen für die Moderation unbedingt notwendig zu sein:

  • Ungereimtheiten und Streitfälle müssen zeitnah moderiert werden. Je früher man eingreift, desto schneller kann man die emotionalen Wogen glätten. Das bedeutet einen nicht unerheblichen Zeitaufwand 7 Tagen pro Woche.
  • Der Moderator muss ein Teil der betreuten Community werden. Nur wer sich auf die Nutzer einlässt und ihre Sprache spricht, wird akzeptiert.

Zur Info:

Sollte sich jemand mit uns direkt über das Thema Community Management austauschen wollen, so würden wir uns über eine Mail an info{at}gutefrage.net sehr freuen.

11:49 Comments 4 Kommentare » Trackback

5. February 2008 | René Seifert

eLAB Webseite mobil

eLAB-Blog-MobileLAB kann man sich jetzt in die Hosentasche stecken und komfortabel mitnehmen. Wir haben die Webseite nämlich auch für mobile Brower optimiert. So zum Beispiel im Bild links für das Nokio N 70. Für Developer sicher hinlänglich bekannt, wenn man selbst nicht alle gängigen Handys im Testlabor liegen hat und sich auf das Gefummel mit der Hardware sparen will: ready.mobi ist ein Dienst, der einem ein paar Handys als Emulation softwareseitig simuliert.

Wenn’s auf der Seite gut ausschaut, dann wohl auch auf dem Handy. Außerdem zeigt einem die Seite nicht nur eine mobile Visualisierung an, sondern auch noch ein paar andere Leistungswerte wie zum Beispiel für die eLAB-Webseite mobil.

22:19 Comments 3 Kommentare » Trackback

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