Nach einem angenehmen Warmstart um 16 Uhr klingt Tag 1 des DLD 2007 geruhsam aus. Es hat sich allemal gelohnt: Gute Stimmung, viele bekannte Gesichter aus der Branche und hochkarätige Sessions mit Gästen aus aller Welt.
Aus meiner Sicht das Highlight: Gleich die erste Runde zum Thema „Zukunft der Zukunft“ mit Flickr-Mitgründerin Caterina Fake, Skype & Kazaa-Mitgründer Niklas Zennström und Lufthansa Marketingchef Thierry Antinori. Letzterer wirkte auf dem Panel ein wenig verloren, aber die beiden anderen haben beeindruckend gezeigt, warum sie zurecht in der digitalen Championsleague ganz vorne mitspielen. Wesentliche Aussichten:
• Im Gegensatz zum Internet von vor 7 Jahren, liegt für jeden neuen Unternehmer mit einem guten Konzept eine komplette und erschwingliche Infrastruktur als „starter-kit“ vor: schnelle Up- und Downloads, günstiger Speicherplatz, Open Source (z.B. das „LAMP-Stack“) in einem robusten Eco-System bestehender Appplikationen und Diensten, auf die man mit dem eigenen Vorhaben aufsetzen kann.
• Skype hat’s vorgemacht, YouTube hat’s vorgemacht und Facebook hat’s vorgemacht: Daran, dass bald und immer öfter neue Dienste aus dem Nichts in die Erfolgs-Stratosphäre schießen, zweifelt niemand. Die Innovationszyklen werden dank der vorliegenden Infrastruktur noch kürzer.
• Das Internet bleibt weiterhin hochgradig disruptiv. So wie Zennström es bereits zwei mal mit Musik und Kazaa sowie Telekommunikation und Skype unter Beweis gestellt hat und soeben sein drittes Baby im Bereich Fernsehen und „Joost“ gelauncht hat, so glaubt er dass der Medizinsektor demnächst eine vergleichbar radikale Entwickung durchlaufen wird. Gleiches soll für die Finanzbranche gelten. 
Zum Abschluss blies eine original bayerische Blaskapelle in Tracht den Besuchern noch zünftig den Marsch. Hamma a rechte Gaudi g’habt …!
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