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Archiv der Kategorie 'FamilyLounge'

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28. September 2007 | Christine Hattemer

Gemeinsam groß werden? ein Werkstattbericht aus der FamilyLounge.

Auch die FamilyLounge folgt dem von vielen Programmierern landauf landab vorsorglich verordneten „Agile Software Development“ und erlebt eine schrittweise Annäherung hin zu einer funktionierenden Plattform.

Im Gegensatz zu anderen eLAB Projekten haben wir den enormen Vorteil, dass wir uns den Sessel mit den Programmierern teilen, besser gesagt: dass wir uns dort wie kleine Bakterien eingenistet, gemeinsam viele Kinderkrankheiten durchgemacht und nach einigen Missverständnissen (die gehören bei Projekten dieser Kategorie wohl dazu!) eine gute Kommunikations-Kultur entwickelt haben. Die schließt neben Email, TRAC und SCRUMWORKS (zu beiden Tools am Ende mehr…) den Zuruf und eben auch die Face2Face Kommunikation inklusive nonverbaler „Äußerungen“ mit ein.

Eine gute Kommunikation ist absolut keine Selbstverständlichkeit, zumal das Verhältnis Auftraggeber – Dienstleister klar definiert ist, trotz guter Sympathiewerte. Und sie ist essentiell, um flexibel auf die unterschiedlichsten Einschläge reagieren zu können.

Die FamilyLounge haben wir – früher als geplant – aus einer „Private Beta“ in eine frei zugängliche Version überführt. Und wir merken, was „gemeinsam groß werden“ bedeutet, wie mühsam die Akquisition von Mitgliedern sein kann. Liegt’s an der Umsetzung? An der Konkurrenz? Am nur minimal eingesetzten en Marketing? Daran, dass wir die Gesetze für den Aufbau einer Online-Community nicht beherrschen? Oder einfach daran, dass die Klientel für eine Familienplattform – gerade aus dem privaten Umfeld heraus akquiriert – einfach eine träge Masse ist, die nur noch wenig Interesse an der Teilnahme der X.ten ambitionierten Betaphase hat?

Wenn man „Gutes tut“, muss man auch darüber reden! Klaro. Nachdem wir anfänglich ausschließlich auf die persönliche Ansprache von Freunden als möglichen Nutznießern unserer Plattform gesetzt haben und unsere Coaches und Experten die eine oder andere Mundtrockenheit beklagten, setzen wir nun endlich auf deutlich effizientere Mittel, etwa SEM und SEO. Schön, wenn man da auf Experten zugreifen kann, die nicht lediglich Dienstleister in Spezialdisziplinen sind, sondern selbst Familie haben und so eine gewisse Affinität zum Thema mitbringen. Und wir werden auf gezielte Incentivierung setzen. Mit Speck fängt man ja bekanntlich Mäuse. Wenn einige der Mäuse dann auch noch Schwangere und Eltern mit wirklichem Bedarf an einem gepflegten Austausch unter Gleichgesinnten sind, umso besser!

So, jetzt aber noch mal fix zu den eingesetzten Tools:

TRAC ist ein didaktisch ganz gut strukturiertes Instrument zur zeitgleichen Information aller am Projekt Beteiligten und gut geeignet für die Projektsteuerung: wir als Projektverantwortliche haben mit diesem Tool die Möglichkeit, alle anstehenden Tasks in Form von Tickets zu definieren, zu priorisieren, und einem Projektbeteiligten zuzuordnen. Besonders gut daran ist, dass selbst kleinste Veränderungen innerhalb einer einzelnen Aufgabe genau dokumentiert werden können und nichts mehr „hinten überkippt“.

Theoretisch. Praktisch funktioniert dieses Tool allerdings nur, wenn sich alle daran halten, ausschließlich über dieses zu arbeiten. Und: aufgrund der sich permanent ändernden Prioritäten landen wichtige Produkt-Enhancements gern mal so weit unten auf der Liste, dass die Wahrscheinlichkeit einer zeitnahen Realisation mitunter leider in den unendlichen Weiten des Universums landet. Glücklicherweise sind wir inzwischen dreimal durch den gesamten TRAC-Orbit und wieder zurück gereist.

trac_familylounge

SCRUMWORKS ist ein ganz brauchbarer Ersatz für ein Plichten- und Lastenheft und als das Tool der Wahl fürs Agile Software Development zu betrachten: alle Bereiche und Funktionen einer Plattform werden mit diesem Instrument in Form von einzelnen, in sich geschlossenen „Stories“ festgehalten und genau beschrieben. So, dass jeder Programmierer genau weiß, wie die einzelnen Funktionen im Detail umzusetzen sind.

Der eindeutige Vorteil besteht darin, dass hiermit sehr flexibel und von verschiedenen Orten aus auf die innerhalb eines Projektes erforderlichen Veränderungen reagiert werden kann. Aber: auch hier bleibt ein gewisser Freiraum für die Interpretation der Stories durch Programmierer, was gerade dann außergewöhnliche Ergebnisse zum Vorschein bringen kann, wenn neue Mitarbeiter ins Team eingebunden sind, die andere „IT Konventionen“ mitbringen.

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27. July 2007 | Kirsten Schwieger

Familylounge.de erblickt das Licht der Welt

Glücklich und keineswegs erschöpft verkünden die stolzen Eltern die  Geburt ihres ersten Social Networks für Eltern Anfang Juni. Das Online Netzwerk hört auf den schönen Namen Familylounge und ist  gesund und munter:

familiylounge_home

Herzstück ist ein gut strukturierter "Fragen &  Antworten" Bereich, der in harmonischer Eintracht mit virtuellen Fotoalben inklusive Blogfunktion, redaktionellen Ratgebern zu Schwangerschaft und Kindheit sowie einer interaktiven Kalenderfunktion steht.

familiylounge_fotoalbum

Die momentane Lieblingsbeschäftigung der Familylounge ist der  Austausch ihrer Mitglieder: Mit ausgefeiltem Matching + Suche, einem benutzerfreundlichen Nachrichten- und Kontaktsystem und einer fein justierbaren Privatsphäre lässt sich auch schon jede Menge anstellen.

Wenn auch alle stolzen Eltern felsenfest davon überzeugt sind, dass ihr Kind etwas ganz besonders ist, können wir das sogar beweisen.  Glänzt unser Baby doch mit einzigartigen Vorzügen:

  • einer Handvoll qualifizierter Expertinnen (Hebamme, Ärztin, Erzieherinnen) sowie regionalen Coaches
  • personalisierbarem Content
  • und dem wirklich ausgeklügelten Matching

familiylounge_guide

Besuch ist jederzeit Willkommen – auch ohne Voranmeldung. Und mit  jedem weiteren Tag der Beta-Phase trainiert unser Nachwuchs seine Fertigkeiten und entwickelt Neue – am Ball zu bleiben, lohnt sich also.

Es grüßen die verzückten Eltern Christiane (Projektverantwortliche) und Kirsten (Content-Management).

P.S. Wir hätten gerne noch jede Menge süßer Fotos angehängt, aber René hat gesagt, drei sind genug …

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