contentTop

Change-Management: Web 2.0 und die ?gute alte Welt?





9. March 2007 | Sascha Schmidt

Gestern besuchte ich einen sehr kleinen und feinen Workshop zum Thema Social Commerce. Geleitet wurde der Workshop von Jochen Kirsch – bekannt durch seinen Blog Exciting Commerce. Viele neue Konzeptionen und Ideen wurden vorgestellt, unter anderem waren die Gründer von der Geschenke-Empfehlungs-Plattform Edelight und der Gewinnspiel-Produkt-Promotion-Plattform Yieeha dabei.

Es war wie immer voller Spirit und neuen Ideen. Geschäftsmodelle reduzieren sich aber teilweise auf Investorensuche – was beim Aufbau einer Plattform nicht verwerflich ist. Mir stellte sich nur immer wieder die Frage: Wie verbindet sich der neue Geist von Web 2.0 mit der „guten alten Welt“, wo derzeit das Geld verdient wird?

Für mich stehen immer mehr die internen Organisationsstrukturen einer Firma im Fokus, wenn es um Web 2.0 geht. Die Funktionen und Features sind schnell implementiert, aber das Aufgeben von Bedenken, das Wagen von Neuem und das Mitnehmen der Mitarbeiter in die neuen Prozesse sind in meinen Augen die zentralen Herausforderungen. „Grüne Wiese“-Modelle förderen Erkenntnisse und Kreativität – die Verknüpfung und Synthese mit dem Bestehenden sind meiner Meinung nach die Basis für Nachhaltigkeit. Wer kennt hier Best Practise-Beispiele?


Artikelinformation

Artikel-Feed,   Kommentar-Feed,
3 Kommentare »
9. March 2007 - 08:15, abgelegt in Kategorie: Events, Makro-Trends

Trackback URL für diesen Artikel:

http://www.holtzbrinck-elab.de/blog/change-management-web-20-und-die-%e2%80%9egu
te-alte-welt%e2%80%9c/trackback/


3 Reaktionen zu “Change-Management: Web 2.0 und die ?gute alte Welt?”
  1. Iwo Am 11. March 2007 um 15:54 Uhr

    Als Konzeptioner in einer auf die IT-Branche fokussierten Werbeagentur ist jeden Tag zu spüren und zu hören, mit welchen Vorbehalten und Ängsten gerade große Unternehmen Web 2.0 Modellen gegenüber stehen. Die "Angst vor der Wahrheit" und natürlich vor allem, das so umwälzend ist, ist meines Erachtens ein immenses Hemmnis bei der Weiterentwicklung der Unternehmen. In erster Linie werden die möglichen negativen Folgen gesehen: Wie reagiere ich auf Kritik an meinen Produkten? Wie gehe ich mit öffentlichen Vergleichen mit dem Wettbewerb um? Wie kommuniziere ich überhaupt mit einem Kunden, der bisher nur im Handel gekauft hat und den ich eigentlich nicht kenne? Das positive, eben den Austausch mit dem Kunden als Vorteil zu nutzen und eine substanzielle Community um die eigene Marke zu bilden, will oft nicht gesehen werden. Wahrscheinlich findet hier erst ein Aufwachen statt, wenn das Wasser (sprich: die Konkurrenz) einem bis zum Hals steht. Insofern diese nicht ebenso verhalten reagiert.

  2. eLAB-Blog » Blog Archiv » Redaktion und SEO ? ein Widerspuch? Am 10. May 2007 um 12:28 Uhr

    [...] zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.   Trackback URL for this entry:http://www.holtzbrinck-elab.de/blog/2007/05/10/redaktion-und-seo-%e2%80%93-ein-widerspuch/trackback/ Einen Kommentar schreiben [...]

  3. Web 2.0 im Change Management - Mitarbetiermotivation | Verhaltensbiologie und PR - Dr. Barbara Niedner Web 2.0 Beratung Am 25. September 2008 um 16:30 Uhr

    [...] Sascha Schmidt äußert sich in seinem Beitrag über die Verbindung von harten und weichen Faktoren im Changemanagement Change-Management: Web 2.0 und die ?gute alte Welt? [...]

Einen Kommentar schreiben

 

RSS: FEED ABONNIEREN

ARCHIV