Zwischendrin aus dem Urlaub ein bisschen Blogging-Light. Als Heavy-Nutzer kennt man das Problem, dass es einem zum Hals raushängt: Ein neuer Dienst bei dem man wieder die ganze Anmelde-Prozedur hinter sich bringen muss. Username, Passwort und sonstige mehr oder weniger relevanten Angaben. Handelt es sich um im weitesten Sinne "Social Software" dann steht man als "Early Adopter" auch wieder vor dem Problem sein Netzwerk auf die Plattform einzuladen.
Im ganzen Aggregat steht der Unternehmer des Dienstes vor der Herausforderung das kritische Momentum auf der Plattform aufzubauen. Wie wäre es denn wenn man einen unabhängigen Dienst hätte, der einem den Social Graph mappt, so dass man ihn permanent aus Plattformen aktualisieren kann, auf denen man sich schon rege betätigt. Diese Daten könnte man dann ganz bequem in den neuen Dienst hineinportieren. Also einen Art Open Source-Dienst, der einem das elektronische Abbild des eigenen Sozialraums administriert und dienstbar macht.
Genau solche Überlegungen stellen Brad Fitzpatrick und David Recordon in Ihrem sehr durchdachten Konzept Thoughts on the Social Graph an. Man hat beim Lesen der ersten Absätze gleich ein paar Vorbehalte, muss dem Konzept aber zu Gute halten, dass es über alles as einem dabei so in die Quere kommt profunde Gedanken gemacht hat.
Ein lesenswerter Artikel, der einer neutralen Plattform den Vorzug gegenüber einer Entwicklung gibt, wo alles auf Facebook als perfekt umgesetzten Dienst zuläuft, bei dem sich aufgrund der Marktmacht irgendwann eine Art Gatekeeper-Rolle für diese wesentliche Funktion ergeben könnte.
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[...] Home > Blog > Zurück “auf Arbeit”: Ein Blick auf die (nahe) Zukunft Zurück “auf Arbeit”: Ein Blick auf die (nahe) Zukunft « Der Social Graph als Open Source? 28. August 2007 | RenéSeifert [...]
[...] Die einen treffen sich auf der Suchergebnisseite von Google, wundern sich vielleicht ein wenig, wer sich da sonst noch tummelt. Die anderen raufen sich um die Verwaltung des so gen. social graph, also das digitale Abbild unserer Beziehungen, die ja in einer immer jugendlicheren und prekären Welt schon lange nicht mehr sauber zwischen privat und beruflich, zwischen online und offline unterscheidbar sind. [...]
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