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eLAB behält Fantastic Zero





26. June 2008 | René Seifert

So lange man auch an Pressemitteilungen feilt, man ist nie ganz davor gefeit, dass das eine oder andere im schnellen Redaktionsalltag unscharf interpretiert wird. So geschehen gestern, nachdem wir bekannt gegeben haben, dass die Schweizer PubliGroupe sich an Fantastic Zero beteiligt, indem sie die Anteile von Wunder Media zur Gänze übernimmt. Bedeutet auch, dass der Gesellschaftsanteil von eLAB vor und nach der Transaktion identisch geblieben ist. Leider wurde gestern daraus weithin die Schlagzeile getitelt "eLAB stößt Fantastic Zero ab"

Ist also nicht richtig. Die Meldung kam aber womöglich durch die Erwähnung der existierenden Option zu Stande, wonach die PubliGroupe in der Zukunft die Mehrheit übernehmen kann. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht jedes einzelne Detail von diesem Deal auszubreiten vermag, aber was Fakt ist: Die Option kann frühestens in 2010 gezogen werden und führt  zunächst auch nur dazu, dass eLAB auf eine Minderheitsbeteiligung reduziert würde. Also: "könnte", "würde", eLAB ist dann immer noch dabei und das alles frühestens 2010, was für ein
gerade 1-Jahr altes Unternehmen wie Fantastic Zero eine signifikante  Wegstrecke bedeutet. In jedem Fall eine, bei der von "abstoßen" keine Rede sein kann.

Außerdem ist der Einstieg der PubliGroupe für eLAB ein willkommener strategischer Beleg für das Potenzial, welches in Fantastic Zero für die Zukunft steckt, nachdem die Schweizer Unternehmensgruppe auf eine Erfolgsgeschichte im Bereich Vermarktung zurück blickt. In dieser neuen Konstellation soll dann auch die Internationalisierung von Fantastic Zero vorangetrieben werden. Insofern noch ein Grund mehr für eLAB im Boot zu bleiben.


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26. June 2008 - 15:40, abgelegt in Kategorie: Europa, Fantastic Zero, eLAB Intern

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Eine Reaktion zu “eLAB behält Fantastic Zero”
  1. Games: Neues Geschäftsfeld für Verlage » That’s Publishing Am 4. August 2008 um 13:01 Uhr

    [...] um Lizenzerlöse erweitert und gibt eine Reihe mit Casual Games für 9,95 Euro heraus. Holtzbrinck erklärt am Beispiel Fantastic Zero wie die Vermarktung von reichweitenstarken Games-Umfeldern [...]

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