Manche Produkt-Launches haben scharfe Kanten zwischen Private Alpha, Public Beta, Private Beta und so weiter. Andere sind plötzlich da, weil sie sich still und heimlich aus dem eLAB-oratorium in die große weite Welt davon geschlichen haben. Groops.de sagt in diesem Sinne: "Hier bin ich", und wir antworten: "Griaß de, Groops." Dabei sind wir noch nicht mal die ersten, die es bemerkt haben. Mashable, nach eigenem Bekunden mit über 5 Mio. Page Views pro Monat "the world’s largest blog on social networking", hat am Mittwoch schon etwas zu Groops gebracht und stellt den neuen eLAB-Dienst sogar in eine Reihe mit dem mega-erfolgreichen US-Service Ning.
Nicht zu unrecht. Denn der neue Dienst von Gründer und Geschäftsführer Jens Doka ist so wie Ning ein Tool, mit dem man Gruppen jeder Art online gründen und am Laufen halten kann ("Vereint Euch!").
Mit groops organisieren Sie Interessensgruppen. Uns ist es egal, ob Sie Spanisch lernen wollen oder Mitstreiter für LAN-Parties und Lichterketten finden möchten — wir sorgen nur dafür, dass alles ganz einfach funktioniert.
Dank der sehr "nicht nur sauber, sondern reinen" Erscheinung findet man sich im gesamten Groops-Verein auf Anhieb zurecht. Der Einstieg für neue Besucher über die Homepage ermöglicht eine Suche über Ort, Tags, Mitglieder oder vom System angeteaserte Gruppen und Termine. Im Mittelpunkt steht deutlich erkennbar der Grundnutzen "Was? – Wo?"
Hat man sich erst mal registriert und ist den ersten Gruppen beigetreten, so dient einem das eigene "Dashboard" als erstklassige Info-Zentrale, von der aus man sich über das fortlaufende Geschehen in den verschiedenen Gruppen einen Überblick verschaffen kann. Ähnlich wie bei Facebook werden neueste Beitritte, Kommentare oder frisch angelegte Treffen tickerartig aufgelistet. Inhaltlich besteht eine Gruppe aus den Hauptsektionen "Willkommen" (Startseite), "Treffen", "Nachrichten", "Mitglieder" und "Chat/Log". Hier ein Screenshot aus der von mir angelegten Gruppe "Globalization".
Das Anlegen einer Gruppe funktioniert ganz einfach. Das Erscheinungsbild lässt sich über den Einbau eines Logos und der Anpassung der Farbenwelt gestalten. Vorher beschreibt man, worum es bei der Gruppe überhaupt geht und entscheidet sich, wie öffentlich sie sein soll. Dabei stehen von Optionen von "jeder kann sehen, jeder kann beitreten" bis "Gruppe unsichtbar, nur auf Einladung" zur Verfügung.
Der Dienst lässt im im jetztigen Stadium auf deutsch oder englisch verwenden. Was mir an dem Dienst imponiert hängt eng mit "Kolega Doka" zusammen, der sich erstklassig als kritischer Sparringspartner für Online-Dienste eignet und mit dem ich schon ‘zig hitzige Diskussionen führen durfte. Seine Philosophie heißt "Grundnutzen" statt "Featuristis" und das merkt man an jedem klitzenkleinen Element von Groops. Es wäre ein "No Brainer" gewesen, aufgeblähte Profilseiten, Kontakte hinzufügen und Internes Nachrichten-System dazuzuflantschen. Haben ja alle. Eben drum. Groops nicht, weil es um Gruppen geht und sich alle Funktionalitäten rigoros danach ausrichten.
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[...] Groops is another social network straight out of Holtzbrinck?s eLAB factory (announcement in German, see also our coverage of eLAB’s FamilyLounge which was launched last week.) [...]
[...] An anderer Stelle ist schon darüber berichtet worden (z.B. hier und hier). “Groops” – die Community für lokale Gruppen, Clubs und Vereine ist online. [...]
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