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Inkubation im Trend: eLAB, “bioLAB” …





9. March 2008 | René Seifert

Schöne Artikel "Brutkasten für Biotech-Start-ups" in voller Länge bei Spiegel Online, der aus der deutschen Technology-Review entnommen ist. Der US-amerikanische Pharmariese Pfizer hat ein Innovationskonzept aus der Taufe gehoben, welches auf ein Inkubator-Konzept setzt. Ein paar Parallen zu den Grundlagen von eLAB sind unverkennbar, vor allem was die Ausgangslage angeht: Zum einen die Erkenntnis, dass man auch oder gerade als etabliertes Unternehmen nicht alles selbst machen kann und zum anderen die Herausforderung, dass man talentierten Unternehmern über reines Geld hinaus noch einen zusätzlichen Mehrwert bieten muss. Weitere brachenübergreifende Analogien, die mir ins Auge gefallen sind:

  • Eine fertige Plug&Play-Infrastruktur richtet den Fokus des Start-Ups gleich auf das neue Produkt bzw. die Marktdurchdringung
  • Aufbau von gemeinsamen Themen-Plattformen schafft Synergien, verkürzt die Distanz zwischen Versuch und Irrtum und verdichtet dadurch das gewonnene Wissen.
  • Räumliche Nähe der inkubierten Unternehmen fördert den informellen Austausch.
  • Ein relative Unabhängigkeit vom Mutterhaus beschleunigt schnelle Entscheidungen und Implementation.

Bezeichnend ist in dem Pfizer-Beispiel das eingesetzte Kapital. Während der Gesamtkonzern für R&D jährlich ein Budget von 7,6 Milliarden US-Dollar zur Verfügung hat, sind für den Inkubator über eine Zeit von fünf Jahren 50 Millionen veranschlagt.


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9. March 2008 - 12:00, abgelegt in Kategorie: Best Practices, Deutschland, Innovation, Makro-Trends, Region, U.S.A., eLAB Intern

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