Bin ja wirklich gespannt wie lange der Begriff „Web 2.0“ noch im Saft steht, bevor er den ersten Anklang von Abgestandenheit oder – noch schlimmer – überschäumendem Allerweltsfusel an sich zieht. Aber noch schmeckt „Web 2.0“ lecker, was es uns sowohl Unternehmern wie Nutzern an neuen Möglicheiten geboten hat, ist zweifellos fein. Und die Zutaten als solche sind aus jeder gut sortierten „Lab“-Küche künftig nicht mehr wegzudenken.
Ich freu’ mich schon riesig, auf der „Web 2.0-Conference“ vom 7. bis 9. November in San Francisco dabeizusein, quasi dem alljährlichen Flaggschiff an Veranstaltungen von Tim O’Reilly. Aber heute ging in meiner Mailbox ein neuer kleiner Ableger im April 2007 ein, die „Web 2.0 Expo“. Ort ist ebenfalls San Francisco, allerdings in einem deutlich kleineren und intimeren Rahmen als der „große Bruder“. Dabei geht es weniger um sich selbst feiern, große Reden schwingen und den Blick in die Kristallkugel werfen, wie die schöne neue Welt demnächst noch schöner aussieht.
Vielmehr scheint sich das Event im Workshop-Stil eher an den ehrlichen Arbeiter im Web 2.0-Milieu zu richten. Wie kriegt man Dinge denn wirklich gebacken, dass aus einer guten Idee am Ende auch ein funktionierendes Produkt dabei herauskommt, welches schließlich mehr Nutzer als nur der Entwicklungs-Geek und seine Mutter gut finden? Einige der konzeptionellen Schwerpunkte:
• Web Operations, the "Web as Platform"
• Search and Vertical Search
• Social Networks and Identity
• Internet Marketing and Measurability
• Search vs. Social Networks
• Simplicity and Incremental Complexity
• Web 2.0: SHOW ME THE MONEY! (Real Revenue Models, not Underpants Gnomes)
Alles in allem finden wir uns von eLAB in so einem hemdsärmligen Ansatz stark wieder, weil er ziemlich genau den Herausforderungen entspricht, denen wir uns Tag für Tag selbst stellen. Und der Teufel steckt bekanntlich im Detail.
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