Die erste Runde von heute Vormittag ist geschlagen, die ich später noch nachtragen werde (meinem Akku ging der Saft aus). Jetzt geht’’s um 14.20 Uhr weiter mit dem Themencluster "Mobile". Geile Jury mit Craig Newman (Craigslist), Tim O’Reilly (O’Reilly Media), Josh Kapelmann und Even Williams (Twitter).
Mytopia sind mit der Mission angetraten "Make the world play together". Der Dienst nimmt sich das Problem zur Brust, dass es in der mobilen Welt noch eine Vielzahl von Plattformen gibt (Microsoft Mobile, Symbian, J2ME etc.), die jedem Entwickler die Haare zu Berg stehen lassen, weil sie den Entwicklungsaufwand ohne Not und Nutzen verfielfachen. Witzig: Zur Demo hat der Gründer 5 verschiedene Smartphones unter den Präsentationsbeamer gelegt und da gab’s auch die Panne zum Vorführeffekt. Was Mytopia jetzt launcht, ist ein Entwicklungsframework "RUGS" für Spiele, so dass man als Entwickler nur ein mal entwickeln muss und die Multi-Plattform Anpassung von selbst funktioniert. Die Jury nimmt sich den jungen Mann Guy Ben-Artzi gut zur Brust, will wissen wie er damit Geld verdienen will oder ob er sich als Tool- oder Content-Company verrsteht. Da bleiben die Antworten - wie durchaus auf der ganzen Techcrunch 50 - eher dünn bis schweigsam.
Ring frei für tonchidot, ziemlich abgefahrene Applikation, die mich ein bisschen an ein Head-Up Display im Cockpit von Kampfflugzeigen erinnert. Der Pilot schaut nach vorne durchs Fenster und auf die Scheibe werden ihm die wichtigsten Flugdaten projeziert. In diesem Fall ist das Cockpit das iPhone, durch das man mittels Video-Funktion live in z.B. eine Fußgängerzone glotzt, und dank GPS und der Applikation von Tochidot bekommt man bunte Widgets Tags auf z.B, auf die sichtbaren Häuser gesetzt, die einem zeigen um welches z.B. Restaurant es sich handelt und wie die Speisekarte aussieht. Man geht in einen Laden, dann bekommt durch das gleiche Verfahren Preisvergleiche zu den Produkten vor einem. Während ich hier live schreibe, kommen zunehmend Zweifel auf, ob die japanischen Gründer mit einem völlig überdrehten Auftreten und wenig Substanz beim Nachfragen nicht um eine Hape Kerkeling-mäßige Verarsche handelt, bei der es Mike Arrington und die Jury reingefallen sind. Abgefahrene Nummer, gute Show, haben uns hier alle weggeschmissen.
fitbit will das Problem lösen, dass die Amerikaner immer fettter werden, 60 Prozent sind entweder übergewichtig oder fettleibig. Das Produkt ist ein unauffälliger schwarzer Clip, der in der Lage ist das eigene Bewegungsprofil zu messen und drahtlos und automatisch ins Internet zu übertragen. Dort loggt man sich auf seiner Profilseite ein, die einem alle "Telemetriedaten" wie Kalorienverbrauch oder Schlafmuster anzeigt. Zusätzlich gibt man dann noch ein, was man so an Essen und Trinken zu sich genommen hat. Der Dienst erlaubt es dann, dass man sich Ziele setzt und sowohl Kalorienaufnahme als auch -verbrauch im Griff behält. Das echt Coole daran ist die Verbindung aus Hardware und Software, der schon ziemlich in Richtung "Ambient Computing" geht und mit einem Kaufpreis von $99 dabei die Tür zu einem nachvollziehbaren Businessmodell aufmacht. Alles in allem ist der Dienst einer der Innovativsten, die bisher auf der ganzen Techcrunch50 präsentiert haben.
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[...] zur Tipp-Revolution Techcrunch50: Swype mit Potenzial zur Tipp-Revolution « Live von der Techcrunch50: Mobile nach dem Mittagessen 10. September 2008 | René [...]
[...] from Germany (where I hail from) who is present in San Francisco and actually quite influential wrote in his blog [GER] that he suspects Sekai Camera is a fake product and the presenters wanted to ridicule the [...]
[...] TotoさんがAjiajinに書いてるように「本物でない」という人(←リンク追記:ドイツの著名ジャーナリストらしい。2つ隣で体ゆすって笑ってた記憶があるが…)までいたようなので、これはもう、後で教えてくれた「位置情報と端末を向ける方向を認識する技術」という部分の仕組み、AppStoreでのリリース予定など、もう少し相手の文脈に合わせたQ&A、略歴をサイトに早急に用意する必要がありそうだ。 [...]
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