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Prinzipien für Design von Social Software





1. April 2009 | René Seifert

Aus San Francisco

Gestern erster entspannter Warmstart für die Web 2.0 Expo mit je zwei dreistündigen Workshops, einer davon am Nachmittag wirklich sehr bestechend von Christina Wodtke zum Thema “Design von Social Software”.

Vor dem Handwerklichen beschrieb sie eine ganze Reihe von Grunsätzlichem, warum Menschen sich überhaupt auf solchen Diensten herumtreiben. Maslow und seine Pyramide ließen auch da mal wieder grüßen, wo sich die Bedürnisse zur Teilnahme so zwischen Liebe und Selbstbestätigung bewegten.

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Mit gewissen Anleihen aus der klassischen Architektur wie man Räume beschreibt, entwickelte Wodtke dann die Prinpien für die Erzeugung von “Social Spaces” im Internet, die auf den drei Säulen Identität, Beziehungen und Aktivität ruhen.

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Diese wiederum ließen sich in in je drei Unterpunkte zerlegen.

Identätät

  • Profil: Wer bin ich durch mein “Handle”, meinen Usernamen.
  • Präsenz: Wie weiß man wann ich online bin bzw. wann ich mich das letzte mal betätigt habe (“Timestamp”, Tag & Uhrzeit des letzten Posts etc.)
  • Reputation: Wie findet meine Community, was ich mache (z.B. durch “Daumen hoch/runter meiner Beiträge oder durch einen formellen Rang, den ich mir erarbeitet habe)

Beziehungen

  • Kontakte: Wer sind meine “Freunde”, in welcher Relation stehe ich zu ihnen im “Social Graph” und durch welche Instrumente kann ich sie in die Community einladen.
  • Aufmerksamkeit: Wie weiß ich was meine Freunde treiben bzw. wie kann ich mich bei ihnen bemerkbar machen (z.B. Feeds bei Facebook oder Twitter)
  • Gruppen: Wie bringt man Mitglieder zu bestimmten Themen zusammen bzw. gibt den Mitglieder nur die T0ols an die Hand, damit sie diese Themen selbst definieren und sich drumherum organisieren

Aktivität

  • Teilen: Wie kann man Mitglieder in die Lage versetzen, einfach etwas mit anderen zu teilen (“Share”-Button), und um welche “Sozialen Objekte” (Events, Videos, Links) geht es überhaupt.
  • Konversation: Wie kommunizieren Mitglieder miteinander:
  • Kollaboration: Wie können sie gemeinsam etwas erzeugen (z.B. Wikis)

Setzt man die Einzelteile dieses Konstruktes für die Art von Social Software, die man bauen möchte, richtig zusammen, dann klappt’s auch mit den Usern, von denen Wodkte folgende Formel aufstellt:

B = f(P + E)

Das Verhalten (B: Behaviour) ist eine Funktion einer Person P und ihrer Umgebung (E: Environment).


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2 Kommentare »
1. April 2009 - 19:45, abgelegt in Kategorie: Uncategorized

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2 Reaktionen zu “Prinzipien für Design von Social Software”
  1. Die Besten Präsentationen von der Web 2.0 Expo » eLAB-Blog Am 15. April 2009 um 00:17 Uhr

    [...] Hatte darüber auch schon gebloggt, hier die ganze Präsentation: “Designing Social Websites” von Christina Wodtke (zum [...]

  2. frogpond » Design Thinking und Social Software im Unternehmen Am 15. April 2009 um 21:05 Uhr

    [...] vom eLab-Blog hat ein paar Eindrücke von den Workshops der Web 2.0 Expo in San Francisco gebloggt, u.a. zum “Design von Social Software” mit Christina Wodtke. Mit gewissen Anleihen aus der klassischen Architektur wie man Räume [...]

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