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Rivvas Radikalkur





8. October 2007 | René Seifert

Einen beherzten Schritt geht Frank Westphal von Rivva mit seiner Radikalkur:

Rivva erfährt heute ein Downgrade auf mehr oder weniger den Funktionsstand vom März, als Rivva live ging!

Rivva – jetzt neu, mit 90% weniger Features :)

Die Diskussion stellt sich auch immer wieder bei eLAB Projekten, in der Regel noch in der Konzeptphasen, und kommt bei uns auf den geflügelten Begriff des "Grundnutzens" zurück. Worum geht es bei dem Dienst eigentlich und welche Funktionen unterstützen das?

Bei Rivva handelt es sich um einen eingeführten Dienst, daher finde ich die Entscheidung um so mutiger, aus dem beobachtbaren Nutzungsverhalten die richtige Konsequenz zu ziehen. Und wenn es heißt, dass man einen Großteil seiner Features über Bord schmeißt, dann sei es eben so. Sehr sympatisch und schlüssig wie Ralph Westphal seine Radikalkur begründet:

  • Mehr Zeit, um die Sachen, die Rivva schon ganz gut macht, weiter zu verbessern (Kaizen).
  • Jede Zeile Code, die ich nun löschen kann, ist abgeworfener Ballast (Travel light).
  • Rivvas Fokus wird wieder schärfer (Simplicity).
  • Kein Wettrüsten um mehr, mehr, mehr Features. Für jede neue Funktion muss eine alte den Hut nehmen (Yin & Yang).

Ich drücke Ralph in jedem Fall die Daumen, dass seine Gleichung aufgeht und wir künftig noch mehr von Rivva haben.


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8. October 2007 - 18:58, abgelegt in Kategorie: Best Practices, Innovation, Web 2.0

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