Schön, dass man am Karfreitag mal etwas entspannter durch die RSS-Feeds pfügen kann. Zum Thema "Social Networks" sind mir dabei zwei gute Quellen untergekommen. The Economist hat eine guten Artikel mit dem Titel "Everywhere and Nowhere" dazu. Es geht darum, dem unbestrittenen Erfolg von sozialen Netzwerken im Interent die vorhandenen Schwierigkeiten in der Monetarisierung gegenüberzustellen. Darüber hinaus wird aus Usersicht das bekannte Unding kritisiert, sich auf verschiedenen Netzwerken parallel anmelden zu müssen, weil die Interoparabilität zwischen den Diensten noch in weiter Ferne liegt. Am Schluss liefert der Artikel noch einen interessanten Ausblick, wie intelligente Software der Zukunft passiv, also eher im Hintergrund, meine soziale Aktivität durch Mails, Kontakte, Telefonate mitverfolgen könnte und daraus bessere Ableitungen über meinen "Social Graph" herstellt als die oft redundante und vor allem expizite Betätigung auf Facebook & Co.
Forrester, ein Marktforschungsunternehmen, hat die Zusammensetzung von Communities und Social Networks unter die Lupe genommen. Dass nur ein kleiner Teil einer Community für den sichtbaren Ausfluss von User Generated Content verantwortlich ist, hat sich in der einschlägigen Branche herumgesprochen. Mit der vagen Unterscheidung von aktiven und passiven Mitgliedern hat man sich so gut es geht beholfen, die unterschiedlichen Aktivitätsniveaus zu beschreiben. Forrester geht nun einen Schritt weiter, segmentiert die verschiedenen Typen und gibt ihnen einen Namen. Aber nicht nur diesen, sondern wie man das eben für ein gutes Eigenbranding macht, auch dem ganzen Konzept inkusive eingetragenem Markenzeichen: The Social Technographics Ladder.

Damit das Modell nicht nur eine leere Denkfigur bleibt, hat man noch etwas ganz smartes gemacht. Nachdem Forrester durch etliche empirische Studien auf einem Sack voll Daten sitzt, hat man diese Profile mit demographischen Zahlen unterfüttert. Hier geht’s zum Tool. So lassen sich durch eine ansprechende Oberfläche die Anteile der ausgewählten Bevölkerungsgruppe in einem Land und nach Geschlecht auswerfen. (Es liegt in der Natur der Sache, dass es zwischen diesen Profilen Überschneidungen gibt, daher ist die Summe > 100 %)

Gar nicht so blöd, denn zum einen lassen sich über das Modell die einzelnen Typen mit unterschiedlichen Maßnahmen gezielt ansprechen. Zudem bekommt man über die unterlegten Zahlen ein ungefähres Gefühl dafür wie viele von diesem Schlag man überhaupt erreichen kann.
Wünsche ansonsten im Namen des ganzen eLAB-Teams ein frohes Osterfest!
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[...] im Speziellen Soziale Netzwerke Schwierigkeiten mit der Monetarisierung haben, beschreibt der bei Holzbrinck entdeckte Artikel «Everywhere and Nowhere» wunderbar. Lesenswert, finde ich. Technorati Tags: [...]
der artikel "everywhere is nowhere" ist sehr gut! vielen dank. ich hab auch weitere info ueber soziale netzwerke ge funden. du kannt deine frage stellen, und dann kommt das antwort schnell und vollstaendig von einem expert!
zu versuchen
hab das link: http://www.experto.de/ vergessen! sorry!
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