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Spielarten von Bewegtbild





29. May 2007 | René Seifert

Es konvergiert derzeit im Bewegtbild ganz gewaltig, so dass sie Grenzen zwischen herkömmlichem Fernsehen und Online-Video zunehmend verschwimmen. Mit das Beste, was ich dazu in so dichter Form gelesen habe, kommt von FON-Gründern Martin Varsavsky in seinem jüngsten Posting. Lohnt sich zu lesen. Die Bruchlinien verlaufen demnach nicht nur entlang Fernsehen und Video, sondern es tun sich folgende Dimensionen auf:

  • Inhaltlich breit (YouTube) vs. eng positioniert (5 min)
  • Reine Speicher-Infrastruktur (Rapidshare) vs. Video generisch (SevenLoad) vs. als eigener Channel anpassbar (vpod.tv)
  • Zentrale Architektur vs. Peer to Peer (BitTorrent Client von Azureus) bzw. hybrid (Joost)
  • Europäisch (a bisserl nackte Haut geht schon) vs. amerikanisch (alles keusch und rein)
  • Schönes Kontinuum: User Generated Content unsonst (YouTube) vs. User Generated Content mit Umsatzbeteiligung für den Produzenten (Revver) vs. lizensierter Studio-Content (JumpTV) vs. illegal (nun ja, ein Großteil des weltweiten Internet-Traffics gehen darauf zurück)
  • Zeitlich asynchron (YouTube) vs. Live (UStream)

Die oberen Zuordnungen sind nicht 1:1, d.h. die aufgeführten Kriterien können auf mehrere der genannten Beispiele zutreffen.


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29. May 2007 - 10:36, abgelegt in Kategorie: Rich Media

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