Grundsätzlich sei gesagt, dass dieses Problem mit dem heutigen Stand der Internet-Topologie nicht zu 100 Prozent korrekt lösbar ist, man sich somit immer im probalistischen Raum bewegt und mit gewissen Unschäften leben wird. Man muss aber anerkennen, dass sich das hochkarätige Gründerteam intensiv den Schädel darüber zerbrochen hat, das Problem so gut es eben geht in Angriff zu nehmen. Das sind die wesentlichen Ansätze bei Spock:
An dieser Stelle kommt der o.g. schmale Grat ans Licht, bei dem man einerseits eine "objektive" Datensammlung aggregieren möchte, andererseite niemanden ins Messer laufen lassen will, wenn ein künftiger Arbeitgeber sich der Suche bedient.
Spock hat ein hoch komplexes Thema angegangen, wo die eigentliche Kunst in klugen Algorithmen unter der Haube und in einer Usability der kurzen Wege für die die beitragenden Community besteht. Damit am Ende z.B. für Michael Jackson folgendes Suchergebnis dabei herauskommt:
Wie erwartet bekommt man eine ganze Reihe von Michael Jacksons, klickt man nur auf den "King of Pop", so kommt so eine Trefferseite zum Vorschein.
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Nachdem ich mich auch bei Spock registrieren und den Dienst ausprobieren durfte, kann ich nur bestätigen was René dazu verfasst hat. Jedoch ist mir die wichtigste Funktion nicht genugt gewürdigt worden, weshalb ich sie im Folgenden noch einmal beleuchten möchte. Um einen Einstieg zu finden, werde ich kurz die Tag-Funktion ihrem Sinn nach etwas genauer beschreiben. Die Tags stellen bei Spock den Charakter eines Users dar. So kann der Charakter eines Users vom User selbst oder von jedem beliebigen anderem User beschrieben werden. Wird eine Charaktereigenschaft von mehr als einem User zur Beschreibung verwendet, so muss diese nicht doppelt hinzugefügt werden. Ein User kann stattdessen einem bereits vorhandenen Tag zustimmen. Je mehr User hierbei für eine Charaktereigenschaft „wählen“, umso relevanter muss dieses Tag also für den zu beschreibenden Charakter des Users sein. Dies wird durch eine entsprechende Schriftgröße ausgedrückt, wobei die zunehmende Größe eines Tags mit seiner zunehmenden Relevanz gleichzusetzen ist. Auf den ersten Blick scheint diese Funktion sich nicht von einer herkömmlichen Tag-Funktion, wie sie z.B. XING besitzt, zu unterscheiden. Mit der Methode des scharfen Hinsehens fällt das Verb „wählen“ auf. Die Möglichkeit für eine Tag zu „wählen“ unterscheidet Spock grundsätzlich. Meiner Meinung nach, manifestiert sich hier eine Invention, die sicher schon bald von anderen aufgegriffen und in eine Innovation in anderen Diensten verwandelt wird. Spock lässt es aber nicht nur bei der Invention, sondern schafft es die sich dadurch bietenden Möglichkeiten des Wählens klug zu nutzen. Der User selbst, sowie jeder beliebige andere User kann nun für ein Tag wählen. Für ein Tag kann dabei mit wahr oder falsch gewählt werden. Über ein Tag lässt sich also auch erfahren, wie sich die Mehrheit der Wähler bei der Beurteilung des Charakterzugs entschieden hat. Entscheidend ist hierbei, dass es sich um eine öffentliche Wahl handelt. Somit erhält man einen Überlick, wer für ein Tag gewählt hat. Dies ist nun ausschlaggebend, ob der Wahl vertraut werden kann oder nicht. Ein Beispiel: User Kirk hält sich für den Captain der Enterprise, weshalb er sich mit „Captain“ und „Crew Enterprise“ taggt. Es werden nun zwei Szenarien betrachtet: Die User Spock und Uhura stimmen diesem Tag zu. Die Wahl ist öffentlich und die Profile der User für jeden zugänglich. Beide User haben sich selbst mit „Crew Enterprise“ getaggt. Es ist zu vermuten, dass es sich bei den Usern um Wähler handelt, deren Aussage das Profil des Users Kirk mit dem Tag „Captain“ glaubhafter machen. Die User Alf und E.T. stimmen dem Tag zu. Beide verfügen über keinen Tag „Crew Enterprise“, sondern über das Tag „Geschlechtlos“. Die Glaubhaftigkeit hier als User das Profil des Capitain Kirk der Enterprise ausgewählt zu haben sinkt sofort. Anhand dieses Beispiels stellt sich die Frage, wie viele Leute wohl unter dieser Funktion in einem Dienst wie XING entlarvt werden würden. Es käme hier für XING eine echte wertschaffende Funktion hinzu, die in einem natürlichen Prozess durch andere User, vorhandene Profile nach dem Kriterium „wahr/falsch“ filtert. So könnte der Inventor und auch Innovator Spock sehr schnell mit „Spock Business“ einen in den Funktionen überlegenen Gegner für XING darstellen.
voll doof. alle bilder und die ganze formatierung futsch. :-(
[...] Update: For other reviews see Webware, Profy, SittingXlegged, elab, Tim O’Reilly and Maol. [...]
[...] Weiter Informationen gibt es beim Holtzbrinck Elab Blog und bei Kasi. [...]
Hallo,
für die Interessierten am Thema: Etwas ähnliches (natürlich ein bisschen anders) kommt demnächst auch in Deutschland: http://www.yasni.de
Peter
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Die erste Deutsche Personensuchmaschine – yasni.de – ist nun seit 15.10. für ca. 1000 Betattester verfügbar und wird bereits fleißig getestet. Der öffentliche Launch ist für ca. November geplant.
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