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SWOT-Analyse: Alt, aber bezahlt





5. March 2008 | René Seifert

SWOT-Analyse ist wirklich nichts Neues. Aber neulich bei einen konkreten Anwendungfall fiel mir brühwarm auf, dass solche alten Hausrezepte nichts an Klarheit vermissen lassen. Dieses Schaubild von Wikipedia illustriert ganz gut worum es in der Logik von "Strength-Weaknesses-Opportunities-Threats" (=SWOT) geht:

SWOT

Einerseits die Erkenntnis, dass oben vertikal für "Stärken" und "Schwächen" das Unternehmen in seiner internen Aufstellung vermaßt wird, während vertikal unter "Chancen" und "Gefahren" die Wechselwirkung dieser Organisation mit seinem Umfeld/dem Markt auf dem Prüfstand steht.

Nach der statischen Momentaufnahme fragt man sich als Unternehmer freilich: "Was ist zu tun?" Auch da hilft einem die SWOT-Anlyse mit diesem Framework weiter:

  1. SO –> Kombination aus Stärken und Chancen: Welche Stärken und Chancen passen zusammen bzw. wie können wir unsere Stärken ausspielen, um die Ausbeute bei den Chancen zu erhöhen? (Offensivstrategie)
  2. ST –> Kombination aus Stärken und Bedrohungen: Wie kann man seine Stärken nutzen, um den Eintritt der Bedrohungen zu vermindern?
  3. WO –> Kombination aus Schwächen und Chancen: Wo könnnen aus Schwächen Chancen entstehen? Was ist zu tun, dass sich die Schwächen in Richtung Stärken entwickeln?
  4. WT –> Kombination aus Schwächen und Bedrohungen: Wie können wir verhindern, dass vorhandene Schwächen nicht zum Ziel von Bedrohungen werden? (Defensivstrategie)

Alles in allem kein Hexenwerk, welches nur den Beratern von McKinsey und Konsorten zur Verfügung steht. Eine Teamdikussion im Rahmen einer offenen Gesprächskultur kann die SWOT-Analyse als wertvolles Instrument zu einer Standortbestimmung nutzen, die darüber hinaus einen strategischen Ausblick auf wichtige Veränderungen zulässt.


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1 Kommentar »
5. March 2008 - 15:26, abgelegt in Kategorie: Best Practices

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Eine Reaktion zu “SWOT-Analyse: Alt, aber bezahlt”
  1. Sascha Schmidt Am 6. March 2008 um 10:32 Uhr

    Ja, ja – die guten alten Tools sind mal gar nicht so schlecht! Passend zu dem Post gibt es einen aktuellen Beitrag bei SEOmoz mit dem Titel "SEO SWOT Analysis" …

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