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Tag 1 Techcrunch50: Man muss schon was zeigen





9. September 2008 | René Seifert

Der erste Tag Techcrunch 50 ist vorbei, Arnd und mir brummt ordentlich der Schädel nach so einer geballten Dosis von heute 16 Start-Up Präsentationen, Panel-Diskussionen und jeder Menge guter Gespräche mit anderen Teilnehmern. So weit hat sich die Fernreise allemal gelohnt.

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Nachdem wir heute morgen überraschenderweise die Konferenz in Hab-Acht Stellung zur amerikanischen Nationalhymne begonnen hatten, ging’s dann auch los mit den Start-Ups, die je 8 Minuten präsentieren durften. Anschließend gab’s immer noch eine kleine Grillung durch eine erfahrene Jury mit z.B. Marissa Meyer (Produktchefin von Google), Yossi Vardi (legendärer Investor aus Israel), Netscape- und Ning-Gründer Marc Andreessen oder Salesforce-Gründer Marc Benioff.

Weltwunder wurden erwartungsgemäß nicht gezeigt, das meiste ist eher inkrementelle Innovation, aber was auffiel ist, dass die Qualität der Produkte schon verdammt ausgereift gewesen ist. Dabei muss man bedenken, dass die Auflage für die Präsentation auf der Techcrunch50 unmissverständlich war: Vorher nur Entwicklung und Stealth-Mode, man durfte nicht mal verraten dass man von den über 1000 Bewerbern ausgewählt wurde. Erst auf der Konferrenz wurde der Schleier feierlich gelüftet.

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Einige Start-Ups haben einen fetten Aufwand getrieben, um im Frontend eine ansprechende "User Experience" zu bieten, andere wiederum bestachen durch eine bemerkenswerte technologische IP (=Intellectual Property). Alles in allem musste man schon etwas zeigen, um vor diesem Publikum und dieser Jury bestehen zu können. Die Zeiten, wo man einer fehlerhafte und lausig aussehende Beta-Version mal in der Markt schmeißt und dann hofft und verbessert scheinen mir entgültig vorbei zu sein.

Allerdings konnten viele Start-Ups nicht mit einem klar erkennbaren Geschäftsmodell überzeugen, die Auffassung "Build first and they will come" ist durch aus noch verbreitet, aber selbst die anwesenden VCs und Business Angels haben sich nicht grundsätzlich dagegen gesperrt, wenn das "Problem, welches man löst dabei nur groß genug" ist.


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9. September 2008 - 04:33, abgelegt in Kategorie: Best Practices, Events, Innovation, Makro-Trends, Region, Start-Up Radar, U.S.A., Web 2.0, eLAB Intern

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