Bei Pointoo kann jeder Nutzer seine persönlichen Inhalte mit einem „Tag“ versehen. Dies führte schon dazu, dass wir plötzlich Wochentage in der Liste hatte. Also gab und gibt es Diskussionen darüber, ob die Begriffe „Tag“ bzw. „tagging“ dem deutschen Internetnutzer bekannt sind oder man doch besser die deutsche Übersetzung nehmen sollte – die da lautet? Alle bisher erfolgten Übersetzungen sind irgendwie nicht sexy, also steht weiter „Tag“ da.
Das „Taggen“ an sich scheint der Masse der Nutzer jedoch immer leichter von der Tastatur zu gehen. Die Sammlung der Tags ist dann eine Folksonomie und ein beliebtes Web 2.0-Element. Beispiel: Sehenswürdigkeiten bei Pointoo – neben dem klassichen Begriff „Sehenswürdigkeit“ tauchen von Nutzerhand weitere klassifizierende bzw. beschreibende Tags auf, die dem Suchenden in der Liste Sehenwürdigkeit helfen, sich in der Auswahl der Angebote aus Burgen, Schlösser, Denkmäler etc. seinen persönlichen Highlight auszuwählen.
Würde der Begriff „Sehenswürdigkeit“ entfallen, dann wären nur noch eine Vielzahl von kleinere Untergruppen vorhanden, die Klammer jedoch fehlt. Aus diesem Grund werde wir bei Pointoo zeitnah Kategorien einführen, um für alle Inhalte eine Klammer bieten zu können. Also zurück zu althergebrachten redaktionellen Taxonomie? Nein, wie immer bei erfolgreichen Web 2.0-Themen ist die Philosophie das eine (Neue) machen und das andere (Alte) nicht lassen.
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okay, Tagging ist also eine Sache, die "irgendwie" ankommt und getan wird, ohne dass die Leute wissen, was sie da tun? "Schlagworte" oder "Suchbegriffe" sind vielleicht eine geeignete Formulierung für dich bzw. POINTOO, Sascha?
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