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Techcrunch50: Swype mit Potenzial zur Tipp-Revolution





10. September 2008 | René Seifert

Mit "Dicke Hose"-Sprüchen halte ich mich zurück so weit es geht, aber diese Technologie ist der Hammer, der allen 2000 Teilnehmern auf der Techcrunch 50 den Atem stocken ließ. Denken wir noch mal knapp 10 Jahre zurück, als SMS in die Gänge kam. Da musste man auf einer frickligen Tastatur Buchstabe für Buchstabe eingeben – bis T9 erfunden wurde. Woaßt scho, da wo man nach ein paar Buchstaben das beabsichtigte Wort vorgeschlagen wird …

Erfunden hat die Technologie Cliff Kushler, der mit seiner neuen Company Swype die Latte noch mal ein schönes Stück höher legt und souverän überspringt. Swype macht das Tippen nämlich gänzlich überflüssig, was sich in Zeiten von Touchscreens à la iPhone mit einfacher und schnellerer Eingabe bezahlt macht. Was man tut ist ganz einfach: Mit dem Finger oder dem Griffel fährt man nur die Buchstaben auf der Tastatur nacheinander pro Wort ohne Absetzen ab und der Algorithmus erkennt das Wort mit hoher Trefferquote. Weitere Anwendungen, die in der Luft liegen, gehen in die Richtung mittels Gesten auf der Spielkonsole Wii Buchstaben abzufahren um damit zu schreiben.

Das Ding ist richtig groß, die ganze Jury (siehe Post über Mobile oben) hat es nicht mehr auf den Stühlen gehalten und alle wollten das Ding live ausprobieren und es hat funktioniert. Aber machmal reichen Worte nicht aus, um die Dinge zu beschreiben, daher kann ich nur wärmens empfehlen sich das Video der Präsentation hier anzuschauen.


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10. September 2008 - 02:16, abgelegt in Kategorie: Events, Innovation, Region, Start-Up Radar, Tech, U.S.A.

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Eine Reaktion zu “Techcrunch50: Swype mit Potenzial zur Tipp-Revolution”
  1. swype - die Revolution der Texteingabe. Endlich — ring2* Am 10. September 2008 um 09:24 Uhr

    [...] Apple war es auch, die den grundsätzlichen Ansatz, den swype wohl auch verfolgt, Texteingabe über Touchscreen als erster vesuchte. 1993. “Der Newton zeichnete sich durch eine lernfähige Handschrifterkennung aus”, wurde aber vom Markt nicht angenommen. Auch weil die “Erkennung” gar nicht wirklich erkannte, sondern eine Sprache war, die mühsam erlernt werden musste. Das gab es später beim Palm auch nochmal. Mit dem Finger oder dem Griffel fährt man nur die Buchstaben auf der Tastatur nacheinander pro Wort ohne Absetzen ab und der Algorithmus erkennt das Wort mit hoher Trefferquote. … [...]

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