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Techncrunch50: Neue Dienste nach Tag 1





9. September 2008 | René Seifert

Bevor es gleich mit der Session für den Tag 2 weiter geht, an dieser Stelle noch ein paar erwähnenswerte Start-Ups vom gestrigenn Auftakt. Shryk ist eine Dienst, der Teenagern erlaubt spielerisch ein Gefühl für Geld zu vermitteln, was es heißt duch Autowaschen das Taschengeld aufzubessern, sich Klamotten zu kaufen und gleichzeitig etwas zum Sparen beiseite zu legen. Blahgirls wurde Demi Moore-Gatten und Gründer Ashton Kutcher präsentiert, ein schrilles, interaktives Videoformat für Teenage-Mädel welches stilistische Erinnerungen an South Park weckt.

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DotSpots hat den Anspruch einen plattformübergreifenden Standard dafür zu setzen, dass man auf inhaltebasierten Seiten wie bei Fußnoten Anmerkungen und Kommentare hinzufügen kann, die sich sogar bei Agenturmeldungen auf alle Plattformen erstrecken, die die gleiche Meldung bringen. FairSoftware war einer meiner Favoriten, weil er durch ein cooles Produkt die Grenzen zwischen einem Unternehmen mit Gesellschaftern und einem Projekt mit Freelancern verschwimmen lässt. Man setzt ein Projekt auf, benennt Projektteilnehmer und gibt ihnen virtuelle Aktien, definiert Einbehaltungsquoten für Gewinne, mögliche Verwässerungen und vor allen Dingen schließt man untereinander einen bindenden Vertrag. Die eingehenden Einnahmen werden dann wie in einer Gesellschaft nach dem Aktienschlüssel verteilt und ausgeschüttet. Wenn das Projekt so gut läuft, dass man nun noch doch lieber aus einer "richtigen Firma" heraus operiert, dann bietet einem FairSoftware bereits die richtige Grundlage für den Übergang dafür.

Yammer ist so eine Idee, bei dem man sich ans Hirn haut und sagt "ja, klar, warum bin ich da nicht selbst draufgekommen". Yammer ist Twitter fürs Unternehmen. Das heißt man hat eine Vielzahl von sinnvollen Einstellungen, damit man in der Firma unter sich ist. Aus der Sektion "Advertising & Commerce" hat sich AdGregate Markets hervorgetan, weil es das Problem löst, dass man für eine transaktionsbezogene Werbung auf einer Publisher-Seite immer erst von der Seite weggeführt wird. AdGregate erlaubt es eine Produkt aus dem Werbebanner heraus zu bestellen und dort die gesamte E-.Commerce Bestellung abzuschließen.

OtherInbox schließlich was noch so ein anderer Publikumsliebling, der dem Nutzer erlaubt on the fly beliebig viele E-Mail Adressen wie z.B. amazon@rene.otherinbox.com oder beateuhse@rene.otherinbox.com usw. für alle Dienste zu erzeugen, mit denen man so zu tun hat und die einem zusammen genommen pro Tag 30 bis 100 Mails pro Tag verschicken, aber die man eben wegen lästiger E-Mail Flut nicht in der Hauptinbox haben will. Am Ende kann man sich pro E-Mail Adresse clusterweise einen Überblick über die eingegangenen Mails verschaffen und sich sogar eine Zusammenfassungsmail an die Hauptmail schicken lassen.

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Spannender Tag war’s gestern, was uns noch zusammenfassend auffiel ist dass das Zeitalter von Communities vorbei zu sein scheint. Es war kein einziges Start-Up dabei, welches versucht von Null kritische Masse aufzubauen, vielmehr versucht man Dienste à la Hangout (haben auch gestern präsentiert) auf den bestehenden Massen-Netzwerken wie Facebook oder MySpace aufzusetzen.


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9. September 2008 - 18:11, abgelegt in Kategorie: Innovation, Region, Start-Up Radar, U.S.A.

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