Nach dem ersten Geburtstag von eLAB zogen wir abseits vom operativen Tagesstress hinaus, um uns am schönen Achensee in Österreich ausschließlich Zielen, Leitbildern und übergeordneten Maßnahmen für 2007 zu widmen. Das Wetter brauchte dabei wesentlich länger als wir, um sich auf diese Bilderbuchstimmung einzustellen:
Als wir am Donnerstag aus München über Bad Tölz und den Sylvensteinspeicher durch verschneite Landschaften mit unseren Skiern im Gepäck romantisch dahinfuhren, entgleisten uns auf den letzten 20 Kilometern vor dem Ziel kurzfristig die Gesichtszüge als die Landschaft plötzlich immer saftiger aussah und in Pertisau schließlich die grüne Wiese fröhlich grüßte. Der Freitag war ebenso kalt, aber schneefrei, während sich bereits in der Nacht und den ganzen Samstag ein heftiger Schneesturm über Tirol hermachte. Und Sonntag, voilà, alles gut.
Unser „offizielles“ Programm beendeten wir mit dem guten Gefühl am Freitag Nachmittag, die relevanten Themen angesprochen und die nötigen konkreten Schritte eingeleitet zu haben: Was wollen wir als eLAB in 2007 machen, wie wollen wir es machen, was können wir nach einem Jahr Erfahrung besser systematisieren bzw. effizienter standardisieren? Und vor allem: Was macht aus eLAB mehr als die Summe seiner Projekte/Unternehmen? Ich denke darin liegt für jeden der mit eLAB oder im Umfeld von eLAB zu tun hat, ein unglaublicher Mehrwert. Wer schon mal eine Firma von Null hochgezogen hat, der weiß nur zu gut wie viel Zeit und Energie auf unverzichtbare Basisarbeiten draufgeht, die aber mit dem eigentlichen Geschäft nur sehr wenig zu tun haben: Büro, IT-Infrastruktur, Banken, Buchhaltung und Finanzierung.
Bei eLAB hört an an dieser Stelle die Unterstützung noch lange nicht auf, weil wir uns im Kerngeschäft nutzerzentrierter Internetdienste eine gewisse Kompetenz angeeignet haben und gerade beim „eigentlichen Geschäft“ als Beschleuniger maßgeblich helfen können. Dabei geht es um die richtige Balance, den Projekten und Ventures einerseits den größtmöglichen unternehmerischen Handlungsspielraum zu eröffnen, andererseits schnell auf bewährte Methoden und Dienstleister zuzugreifen. Konkret: eLAB ermöglicht qualifizierten Zugang zu beispielsweise technischen Ressourcen, Spezialisten in Search Engine Marketing (SEM), Medienjuristen etc. Als Arbeitstitel haben wir dieses Konzept mit „betreutes Unternehmertum“ überschrieben. In jedem Fall werden wir in 2007 die Anstrengungen verstärken, diese Leistungen noch einfacher und besser zur Verfügung zu stellen, damit gute Konzepte nach kurzer Zeit möglichst effektiv der Markt bearbeiten.
Was uns von Anfang an intuitiv schon immer als wichtigste Aufgabe bewusst war, erhärtete sich im Verlauf der Workshops immer deutlicher: exzellente Leute, Unternehmertypen finden, die in der Vergangenheit bereits gezeigt haben, dass sie eigenverantwortlich Projekte und Geschäfte treiben können. Daher auch der beiläufige Hinweis: Wer sich angesprochen fühlt, einfach mal für ein vertrauensvolles und unverbindliches Gespräch melden.
Grundsätzlich kommt bei eLAB auch die Speisung nicht zu kurz, hier ein Bild von unserem gepflegten Team-Mittagessen. 
Und wir haben schon wieder Hunger: Diesen Freitag in Berlin, wo wir uns auf gute Gespräche mit unserem erweiterten Netzwerk bei unserem „eLAB-Breakfast“ freuen.
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Incubator nannte man das zu meiner Zeit .-)
J
Ja das mit dem "betreuten Unternehmertum" hört sich tatsächlich verlockend an und die Projekte sehen ja wirklich gut aus (bin bei Gute Frage auf level 5)! Was ich im Bereich der social networks noch vermisse ist eine Grill-Community. Nicht für die dreimal-im-Jahr-Elektrogriller (sorry an alle, denen die schönsten Seiten des Lebens bislang verwehrt blieben), sondern für Jungs und Mädels wie mich, die ganzjährig gerne "richtig" grillen: ganze Hühnchen, ganze Rinderfilets, T-bones, Gänslein etc. auf einem schönen großen Grill mit einer Heizleistung die für eine Doppelhaushälfte ausreichen würde. Die treffende Umschreibung der Community wäre wohl "Grillen ganzjährig große Teile in Gemeinschaft" (4g???). Ich erinnere mich sehr gern an das vorletzte Wochenende (letzes we war ich Schlittenfahren): sechs nette, junge Menschen (wenn 41 noch zu "jung" zählt) ein schönes Côte-du-boeuf (2,4kg) mit etwas Parmesan und Trüffel gefüllt und mit Rosmarin umwickelt, das Ganze ca. eineinviertel Stunden sanft gegrillt, dazu ein bisschen Aligot (auf deutsch: Kartoffelpürree mit ca. 30-40% Käseanteil, da genügt wirklich ein bisschen…), vier gute Fläschchen Rotwein (leider alle aus meinem Bestand, schnief). Das war wirklich ein netter Abend, das wird auch beim nächsten Mal wieder nett, und wir fragten uns, ob es nicht viel mehr Leute wie uns gibt, die eben Grillen als social event betrachten und vielleicht die jüngsten Grillerfahrungen austauschen möchten, Weintips haben, Bezugsquellen für hochwertiges Grillgut nennen können (wo habt Ihr Eure T-bones her :-) und ökonomische Vorteile in einer Sammelbestellung Aspirin und Legalon sehen… Und die spannende Frage wird natürlich sein: Gas oder Holzkohle! Ich stünde als Moderator selbstverständlich zur Verfügung. Viele Grüße, Rolf Landkammer
30 Jahre EMMA, 30 Jahre Emanzipation – aber wo in aller Welt sind die Frauen im eLAB? Stehen die gerade in der Küche? Ich bin ratlos.
@Frank, schön zu sehen, es geht dir gut.
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